wolfgang Ganter
casus coactus
31.10.–23.12. 2015

Eröffnung: 31.10. 2015   18 – 21 h
Einführung: Prof. Dr. Beat Wyss, Kunsthistoriker und Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie, HfG Karsruhe

Ausgebildet an der Karlsruher Kunstakademie und als Meisterschüler von Andreas Slominski schafft der in Berlin lebende Künstler Wolfgang Ganter (1978) individuelle und technisch außergewöhnliche fotografische Werke.

Seine zunächst malerisch anmutenden Fotografien sind dabei das Resultat eines komplexen Herstellungsprozesses:
Die aus privatem Nachlass erstandenen oder zufällig gefundenen, aber auch selbst hergestellten Dias und Farbnegative werden biologischen und chemischen Prozessen ausgesetzt. Gezielt angesiedelte Bakterienkulturen dringen in die Fotoemulsion der Bildträger ein und schaffen eine vom Künstler dirigierte Malerei auf den Bildoberflächen des Reprofilms.

Im darauffolgenden Bearbeitungsprozess vom Kleinbild zum computergenerierten Großformat auf Holzbildträgern entstehen Fotoserien wie „Bacteriality“, „Works in Progress“, oder „Lost Moments“, die dem Auge des Betrachters einen Blick in das Werk von Kleinstlebewesen voller überraschender Formen und faszinierender Farben eröffnen.

pressemitteilung
booklet
Einladung