valentin hennig
five membranes
animations and experimental films
7.2.–11.4. 2015

Eröffnung: 7.2. 2015  18 – 21 h
Einführung: Tom Whalen, Schriftsteller

Zur Berlinale, Donnerstag, 12.2. 2015, 19 Uhr
Vorführung des Filmes Die Flutung von Viktoria (2004) von Ulu Braun Anschließend Künstlergespräch des Filmemachers mit Valentin Hennig

Mit Five Membranes präsentiert die galerie burster ab dem 7.2. 2015 die erste Berliner Einzelausstellung des Videokünstlers Valentin Hennig. Gezeigt werden neben aktuellen Animations- und Videofilmen auch Installationen und Gemälde.

Ein wiederkehrendes Motiv der Arbeiten Valentin Hennigs ist der menschliche Körper; seine Entstehung mit Kämpfen, Verbindungen, Trennungen und Mutationen, die Beziehung zu Objekten und Umwelt sowie der Wunsch, sich vom eigenen Körper loszulösen. Die Verbindung von Real- und Animationsfilm schafft eine eigene, organische Bildsprache, die fließende Kontinuität mit Diskontinuitäten vereint. Mitunter wird auch der Körper des Betrachters in das Werk integriert, beispielsweise durch wärmeempfindliche Sensoren, die den Beginn eines Filmes steuern. Inspirationen bezieht der Künstler aus dem expressionistischen Film der 20er Jahre und dem theoretischen Ansatz des Surrealismus.

Valentin Hennig wurde 1986 in Herrenberg geboren und studierte an den Kunstakademien in Karlsruhe, Dresden und Stuttgart. Seine Arbeiten wurden deutschlandweit sowie international unter anderem in Italien, Israel, Südkorea, Armenien und Simbabwe ausgestellt.

Der amerikanische Schriftsteller, Dichter und Kritiker Tom Whalen hat eigens für den Katalog der Ausstellung fünf Kurzgeschichten verfasst und wird zur Eröffnung am 7. Februar eine Einführung geben.

Am 12. Februar 2015 zeigt die galerie burster Die Flutung von Viktoria des Filmemachers Ulu Braun, der auf der diesjährigen Berlinale zum wiederholten Male mit einem Kurzfilm vertreten ist. In Die Flutung von Viktoria wird in Miniaturlandschaften eine expressive Reise zu unseren Ursprüngen dargestellt. Nach der Vorführung findet ein Künstlergespräch zwischen Ulu Braun und Valentin Hennig statt.


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