katharina albers
hirofumi fujiwara
nina röder
foris
19.3.–22.4. 2016

foris ist die Begegnung dreier Künstler_innen: Katharina Albers (1985), Nina Röder (1983) und Hirofumi Fujiwara (1984). Der lateinische Begriff, aus dem Forst, forest, forêt entstanden sind, bezeichnet einen Raum im Außerhalb, ein freies Gegenstück zu einer strukturierten, geformten Kultur. Mit diversen Herangehensweisen reflektieren die Künstler_innen über den Wald als mythischer Grenzort zu Fremden Welten, aber auch als Metapher für die komplexen Gefühlssphären des postmodernen Individuums.

In Katharina Albers´ Lithografien und Zeichnungen, die stets zwischen Abstraktion und Bildlichkeit kippen, erscheint der Wald als ständig transformierender Urort.

Nina Röder bewegt sich in ihrer fotografischen Serie a little deeper than you thought zwischen Körper und Landschaft. Ihre Arbeiten begreifen foris als hybriden Naturraum außerhalb der Zivilisation. Sie repräsentieren ambige Geisteszustände und Stimmungen, die stets spürbar, aber nie greifbar sind.

Die Skulpturen von Hirofumi Fujiwara erschaffen eine geheimnisvolle Parallelwelt. Aus Ton und Kunststoff bildet er Figuren, die trotz ihrer physischen Anwesenheit als absent erscheinen und eine bestimmte Melancholie hervorrufen.

Die drei Positionen begreifen foris als fließenden Raum der eigenen Projektionen. Außerhalb und Innerlich schließen sich nicht aus, sondern bedingen einander. Das eine wird zum Spiegel des anderen und umgekehrt.

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